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S/Lab Modular von Salomon. Ein schwer zu beschreib

Publikationsdatum 14/06/2017 00:00

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Wie immer verspricht die S-Lab-Reihe nicht zu viel. Jeder, der Wert auf Leichtigkeit, Bequemlichkeit und Qualität legt, finden hier eine neue Kollektion, die ganz sicher alle ihre Bedürfnisse erfüllt. Und das Beste ist, dass man seine Kombinationen selbst zusammenstellen kann. Was will man mehr?

cabecera

technische Bewertung

Breathability

5

Evacuación sudor

5

Fit

4

Compression

0

Durability

4

Storage

4

Wenn man zum ersten Mal von der neuen Idee hört, die die Marke Salomon entwickelt hat, weiß man wahrscheinlich nicht, was man davon halten soll. Eine modulare Serie, bei der man die verschiedenen Schichten je nach seinen Bedürfnissen und seinem Geschmack selbst auswählen kann. Mir erschien das ehrlich gesagt ziemlich gewagt. Allerdings hat Salomon bereits das Vertrauen von Millionen von Kunden gewonnen, und auch dieses Mal wird es nicht anders sein.

Ich glaube, dass man sich zunächst einmal die Modelle der S-Lab Modular-Kollektion von Salomon ansehen sollte. Hierzu füge ich das Marketing-Video bei von Salomon bei:

Erste Eindrucke
Wenn man an die Produkte der S-Lab-Serie denkt, kommen einem wahrscheinlich die folgenden Begriffe in den Kopf: Wettbewerb, Leichtigkeit, Komfort, Technologie, Minimalismus, Effizienz. Seit Jahren sind die von der Marke Annecy gesponsorten Sportler aktiv am Design neuer Produkte beteiligt, insbesondere an der für den Wettkampf entwickelten S-Lab-Reihe.

Die Produkte aus der modularen S-Lab-Reihe, die ich getestet habe, folgenden denselben Prämissen. Äußerst leichtes Material: schon beim Ansehen erkennt man, dass diese Produkte hundertprozentige Bewegungsfreiheit bieten. Zunächst kann man den Eindruck haben, dass das Material wenig widerstandsfähig ist, doch dann bemerkt man die Details und wird sich nach und nach der Qualität des Produkts bewusst. Machen wir uns nichts vor, die Produkte sind nicht gerade günstig. Man weiß, dass das Unternehmen sich stark darum bemüht, sich Jahr für Jahr weiter zu verbessern und es ist logisch, dass sich diese Investitionen auch im Endpreis des Produkts niederschlagen. Doch ist der Preisunterschied zu schlichten Laufhosen oder normalen technischen Shirts auch gerechtfertigt? Oder zahlt man nur das, was man landläufig gerne als “Marken-Aufschlag” bezeichnet? Nachfolgend will ich die Performance der Produkte aus der S-Lab-Serie von Salomon, die ich getestet habe, genauer analysieren. Ich habe Lust, zu erfahren, wie es ist, wie die Profiläufer gekleidet zu sein, die man bei den wichtigsten Rennen der Welt in vorderster Reihe steht. Also los geht’s!



Material:
Zunächst möchte ich die einzelnen Kleidungsstücke und dann das Gesamtabschneiden erklären:

S-LAB Sense Boxer: Erste Schicht, bzw. Unterwäsche. Von den drei Vorschlägen der Marke ist dies die kürzeste, leichteste und diejenige, die die größte Bewegungsfreiheit bietet. Am Bund der Sense Boxer befinden sich vorne und hinten jeweils drei Knöpfe. Diese Besonderheit ist nicht zufällig. Im Gegenteil, die S-LabSense Boxershorts kann, falls gewünscht, an den S-LabModular Belt angepasst werden, sodass Letzterer perfekt verbunden ist.

Am Bund gibt es eine weitere Besonderheit: der gesamte Umfang des Bundes ist rutschsicher, damit er beim Laufen nicht einen Millimeter verrutscht. Zudem verfügen die Shorts über zwei elastische Taschen, eine an jedem Bein, falls man Gels, Schlüssel oder sein Handy mitnehmen möchte.

S-LAB Short 4 i Short 6: Der Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Länge und in diesem Fall auch in der Farbe. Die restlichen Eigenschaften sind gleich. Ich persönlich hatte noch nie eine Hose wie diese in der Hand. Absoluter Minimalismus. Sie hat keine Bänder und man kann die Hose am Bund nicht anpassen. Wenn man also 4 kg abnimmt, kann man nicht mehr mit ihr aus dem Haus gehen. Meiner Meinung nach ist das ein Fehler. Ich bin es gewöhnt, meine Laufhose festzubinden und es kommt mir seltsam vor, sie einfach so anzuziehen. Dennoch ist ihr Befestigungsmechanismus beeindruckend. An beiden Seiten der Hose sorgen zwei Gummis für einen besseren Halt. Die Gummis umfassen nicht den ganzen Bund. Der Rest besteht aus demselben rutschfesten Material, damit die Hose an der Haut haftet und einem überall hinfolgt. Man muss dazu sagen, dass es offensichtlich empfehlenswert ist, eine kleinere Größe zu wählen, als man normalerweise benutzt. Auf der Rückseite des rechten Beins befinden sich reflektierende Elemente, damit man beim Trainieren und Laufen in der Dunkelheit gesehen wird.

S-LAB Sense tank : Da diese Tanktop transparent ist, kann man problemlos hindurchsehen. Mit Laserperforationen im Brustbereich. Schon auf den ersten Blick sieht man, dass Hitze mit diesem Tank selbst im Hochsommer kein Probleme ist. Das Short hat keinerlei störende Nähte. Oben rechts am Rücken befinden sich Reflektoren.

S-LAB Modular belt Die einzelnen Teile passen zusammen wie bei einem Puzzle. Die Hose hat keinen Reißverschluss, um wichtige Dinge wie den Hausschlüssel oder das Handy mitzunehmen. Lediglich die Sense Boxer bietet mit ihren seitlichen Taschen die Möglichkeit hierfür.

Ein äußerst elastischer Gürtel mit 4 Fächern ohne Reißverschluss. Er passt sich perfekt an den Körper an und die Taschen werden dank seiner Elastizität automatisch verschlossen. Jede Tasche verfügt über eine Stoffschlaufe zum Herausziehen, um leichter an den Inhalt zu gelangen.

S-LAB Support Half Tight:  Auch dieses Kleidungsstück wird zur ersten Schicht bzw. Unterwäsche gezählt. Sie teilt einige Eigenschaften mit der S-LabSenseBoxer: die Verbindungsstellen vorne und hinten für den S-Lab Modular Belt, die zwei seitlichen Taschen und den rutschfesten Bund. Die S-lab Support HalfTight verügt vorne und hinten über eine Technologie zur Verbesserung der Körperhaltung.

Performance beim laufen:
Ich bin mit der Salomon agile Hose gelaufen, mit der ich bis heute laufe und dem Modular Belt, sowie mit der Sense Boxer, dem entsprechend angepassten Modular Belt und der S-Lab Short 4; mit dem S-Lab Support Half Tight in Kombination mit der S-Lab Short 6 und der S-Lab Short 4 und 6 mit dem Modular Belt und natürlich mit dem S-LabSense Tank. Ich wollte alle Kombinationen ausprobieren, die möglich sind (außer nur mit der S-LabSense Boxer vor die Tür zu gehen, das habe ich mich dann doch nicht getraut).

Das Verhalten des Materials ist außergewöhnlich. Näher kann man dem Gefühl, nackt zu laufen, wohl nicht kommen. Ein Gefühl von absoluter Freiheit. Es gibt keinerlei reibende oder störende Nähte, selbst die leichteste Brise nimmt man noch wahr. Die Anpassungsfähigkeit des Materials ist perfekt und begleitet jede Bewegung, ohne dass man es bewusst wahrnimmt. Das Gefühl ist schwer zu beschreiben, doch es ist einfach genial, wenn man es selbst erlebt. Ganz ehrlich, in all den Jahren, in denen ich nun schon laufe, habe ich mich noch nie so wohlgefühlt. Auch wenn einem heiß ist, nimmt man weder das Shirt noch die Unterwäsche, die schweißgetränkte S-LabSense Boxer oder S-LabSupportHalfTight wahr, und die Hose bleibt nicht am Bein kleben. Die Atmungsfähigkeit der Kleidung ist hervorragend. Nach dem Sport ist es lediglich eine Frage von Minuten, bis sie wieder komplett trocken ist. Außerdem nimmt sie keinen Geruch an. Ich habe sie mehrere Tage hintereinander benutzt und keine schlechten Gerüche festgestellt.

Es sieht vielleicht so aus, als ob ich nur gute Worte für S-Lab modular übrig hätte, aber dem ist nicht so. Es gibt auch einige negative Dinge, die ich hervorheben möchte.

Das erste ist, dass die Hose sich nicht wie die anderen Hosen, die ich bisher kannte, über Schnüre anpassen lässt. Obwohl sie etwas groß für mich ausfällt (ich hätte Größe XS wählen sollen) hat sie sich bei meinen Tests nicht bewegt. Ich denke, ich muss mich einfach daran gewöhnen. Allerdings ist es ein Problem, wenn ein Läufer ein paar Kilo abnimmt, da er sie dann nicht mehr verwenden kann. Umgekehrt könnte man die Hose mit einer zusätzliche Vorrichtung zur Größenanpassung weiterhin benutzen, wenn man zunimmt. Sicher ist, dass der S-Lab modular belt für besseren Halt und eine bessere Anpassung am Bund sorgt.

Die Widerstandsfähigkeit und Belastbarkeit aller Kleidungsstücke, die ich getestet habe, erschienen mir sehr gut. Es sind keine Abnutzungsspuren aufgetreten und die beiden Hosen sind noch ganz, obwohl ich das ein oder andere Mal hängengeblieben bin. Leicht, bequem und robust. Gute Arbeit!

Und hier kommt die zweite negative Anmerkung. Beim S-Lab modular belt sind nämlich sehr wohl Verschleißspuren aufgetreten. Er hat seine ursprüngliche Form verloren. Die Abnutzung ist nur minnimal, doch die Veränderung ist sichtbar. Auch wenn es nur eine kleine Veränderung ist, war ich überrascht, wie schnell diese aufgetreten ist. Er passt sich auch weiterhin gut an, doch bei meinem letzten Lauf habe ich ihn etwas mehr beladen als sonst, um zu sehen, wie er sich verhält: zwei 250 ml Softflasks, eine vorne und eine hinten, an den Seiten, ein Windschutz, mein Handy und ein Energieriegel. Bis jetzt war die Größenanpassung perfekt, sodass ich mir wirklich kaum bewusst war, dass ich ihn trug. Kein Zurückschnellen, kein Reiben. Sehr komfortabel. Doch beim letzten Mal ist er heruntergerutscht. Mich störte das ein wenig, bis ich verstand, dass es nicht schwer ist, die Sachen beim Laufen zu verstauen, da man dank der Schlaufen ganz leicht auf das Innere der Taschen zugreifen kann. Jedoch ist die Verteilung des Materials entscheidend. Als ich den stark zusammengedrückten Windbreaker verstaut habe, verlor der Modular Belt seinen Halt und fing an, zu rutschen. Als mir der Grund klar wurde, habe ich ihn behoben und danach keine Probleme mehr gehabt. Ich habe das Problem gelöst, indem ich anhielt, den Inhalt herausgenommen, den Gürtel wieder richtig justiert und das Material dann erneut in seinem Inneren verstaut habe. Es war nicht sehr schwer. Als ich von Abnutzungsanzeichen sprach, bezog ich mich nur auf die Befestigung des Gürtels am Bund. Der Verschluss der Taschen funktioniert weiterhin einwandfrei. Das Verschlusssystem ist ganz einfach: die Elastizität des Gürtels selbst sorgt dafür, dass der obere Teil der Taschen sich ohne das Zutun des Benutzers von alleine verschließt.

imagen 

Nutzerprofile, für die das Produkt empfohlen wird
MIX AND PLAY! Getreu dem Werbeslogan von Salomon für die modulare S-Lab-Serie glaube ich, dass sich die Produkte für alle Kunden und jede Distanz eignen. Dabei sollte man im Hinterkopf behalten, dass der Preis eines gesamten Outfits nicht gerade gering ist. Die Kosten sind für moderate Budgets erheblich: für ein Outfit zahlt man ca. 180€. Dafür erhält man: Sense Boxer, S-Lab Short 4, Modular Belt und das Tank. Und dies ist die günstigste Kombination. Der Vorteil ist jedoch, dass alle Teile auch einzeln perfekt funktionieren. Letztendlich weiß jeder Benutzer selbst, wie viel er ausgeben möchte und was seine Bedürfnisse sind.

Da man je nach Geschmack und Bedarf seine eigenen Kombinationen erstellen kann, ist die Zielgruppe sehr groß. Wenn ich für meine Wettkämpfe das passende Material aussuchen müsste, würde meine Auswahl wie folgt aussehen:

Vertical Kilometer: S-Lab Short 4 mit S-Lab SenseBoxer und S-Lab Sense Tank Shirt.
Dies sind die kürzesten und explosivsten Läufe, also braucht man Materialien, die so leicht und bequem wie möglich sind. Dank der Taschen der S-LabSense Boxer hat man Gels und Salben immer griffbereit, wenn man sie braucht.

Halbmarathon: S-LabSense Boxer mit Modular Belt, S-lab Short 4  und das S-labsensetank.
Durch den Modular Belt erhält man eine Kombination, die Geschwindigkeit ermöglicht und zudem Kapazität für Dinge schafft, die man beim Laufen mitnehmen möchte.

Marathon: S-lab support half tight mit Modular Belt, S-lab short 6 und das  S-lab sense tank Shirt.
Die Support HalfTight bietet besseren Halt und reduziert Muskelermüdung. Je mehr Kilometer man zurücklegt, desto mehr wird man das Plus an Halt zu schätzen wissen. Die Teilnahme an einem Marathon erfordert die Mitnahme einiger obligatorischer Dinge abhängig von der Art des Marathons und der Anzahl der Verpflegungsstationen entlang der Strecke. Mit dieser Kombination kann man alles mitnehmen, was man unterwegs braucht.

imagen 

Pro:
*Sehr gute Anpassung
*100%-ige Bewegungsfreiheit
*Befördern den Schweiß nach außen
*Trocknen fast sofort
*Kombinationsmöglichkeiten
*Leichtigkeit und Bequemlichkeit

Kontra
*Fehlende Vorrichtung zur Anpassung bei der S-lab Short 4 i 6.
*Schneller Verschleiß desS-lab modular belt.

 

Meine Grösse

1.70 m

Mein Gewicht

60 kg

Meine Kleidergrösse

S

Mein Geburtsort

España

Disfrutar la vida al 100% junto a mis personas queridas es mi motivación principal. Soy una persona inquieta y entiendo el deporte como forma de vida. Hace unos años me quedé totalmente enganchado a correr por montaña, y cada dia que pasa me gusta más y más. La sensación de libertad que me aporta este deporte és espectacular!!!

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